Bilder sind für einen prägnanten Auftritt auf jeder Website wichtig. Doch man sollte nicht einfach Bilder hochladen. Denn sonst kann es passieren, dass die Website den SEO-Tod stirbt oder der Webspace schnell ausgereizt ist.

Erfahren Sie mehr über folgende Aspekte:

  • Bildformate und Bildgrößen
  • Bilder und Ladezeit
  • Bildnamen

Bildformate

Für ein einheitliches und homogenes Erscheinungsbild sollte für die unterschiedlichen Einsatzorte (Header/Slider, Blogbilder etc.) auf der Website Bildgrößen definiert werden. Welche Ausmaße das Bild hat bzw. welches Seitenverhältnis kommt ganz auf das eingesetzte Template bzw. den persönlichen Geschmack an.

Diese zwei Parameter bestimmen maßgeblich die Dateigröße:

  • Bildformat: Breite x Höhe in Pixel
  • Auflösung/Qualität des Bildes sollten maximal 72dpi betragen.

Bilder aus Stockarchiven oder direkt aus der Kamera oder Smartphone haben oftmals sehr hohe Bildformate. Vermeiden Sie diese ohne vorherige Bearbeitung/Optimierung hochzuladen, da diese den Webserver unnötig belasten und die Ladezeit verringern.

Unsere Empfehlungen:

  • Legen Sie Bilder für den Header/Slider im 16:9 Format mit einer maximalen Breite von 1920 Pixel an
  • Verwenden Sie für Blogbeiträge Bilder im 4:3 oder 16:9 Format mit einer maximalen Breite von 1920 Pixel

Speichern Sie Bilder mit einer JPG-Komprimierung zwischen 40-70 %. Verwenden Sie den niedrigsten Kompressionswert, bei dem das Bild noch gut aussieht. So sollten Sie Bildmaterial für Ihre Webseite erzeugen, welches nur in Ausnahmefällen eine größere Datenmenge von 700 kB hat.

Bilder und Ladezeiten

Die beschriebene Vorgehensweise ist wichtig, um Ihren Webspace nicht mit großen Datenmengen zu verlangsamen. Denn die Ladezeit hat Einfluss auf das Ranking in Google und anderen Suchmaschinen.

Folgende Faustformel: Je kleiner die Bilddatei, desto kleiner die Datenmenge, je schneller die Ladezeit der Webseite.

Wenn ein Bild in der Originalgröße 4000×3000 Pixel hat und dann mit einer Größe von nur 600×400 Pixel dargestellt wird, zweigt es das Große Bild zwar verkleinert an, aber die Datenmenge ist immer noch groß. Dies ist unnötiger Ballast, der zu längeren Ladezeiten und in Extremfällen auch zu ausgelasteten Webspace führen kann.

Der korrekte Bildname

Zum Schluss gibt es noch einen kurzen Exkurs in Sachen SEO. Suchmaschinen können zwar Bilder erkennen, aber nicht deren Inhalt. Deshalb gibt es in Bezug auf den Bildnamen ein paar Kleinigkeiten zu beachten:

  • Bilder sollen im Klartext benannt sein (z.B. „Handwerker bei der Arbeit“ anstatt „08154711.jpg“)
  • Der Alternativtext sollte ebenfalls eine Beschreibung des Bildes enthalten
  • Umlaute wie „ü“ sollten als „ue“ dargestellt werden
Download Checkliste

Gefällt Ihnen der Beitrag? - Teilen ist erwünscht!